Ich habe den Tisch gedeckt
Er ist nun zum bersten voll
Und unter den Speisen versteckt
Was ein anderer finden soll
Zwei Teller für dich und mich
Zwei Apéro für den Empfang
Das Besteckt funkelt recht selbstherrlich
Die Gläser summen mit hellem Klang
Eröffnend gibt es vornherein
Salate, Suppen, kleine Kuchen
Sie munden leicht und stimmen ein
Den Rest des Mahles zu versuchen
Es folgt auf einen warmen Start
Der Hauptgang unter silber Glocken
Braten, Spieß, Falafel, Tarte
Nun is(s)t man freudig, unerschrocken
Es gibt auch Obst in gläsern’ Schalen
Äpfel, Birnen, Nüsse, Beeren
Von allem etwas soll erstrahlen
Fruchtigsüß so sanft sich näh’ren
Der Nachtisch bringt was niemals rostet
In ihm steckt Herzblut, Tränen, Leiden
Denn wer die Süße einst gekostet
Möcht’ von dem Tische nicht mehr scheiden
So steht die Tafel voll belastet
Ein Lichtlein leuchtet in der Mitte
Doch bleibt alles unangetastet
Niemand vernimmt die Essensbitte
Denn trotz all der Mühen, die
Ich mir bei dem Mahl gegeben
Probieren möcht’ es niemand, nie
Lieber scheint ein jedem eben
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